Sri Lanka: Paradies im Indischen Ozean

Das Ehepaar Forster erlebte ein paar unvergessliche Tage auf Sri Lanka. Sie erkundeten nicht nur die Schönheiten des Landes, sondern genossen auch die kulinarische Vielfalt. Lesen Sie selbst, was die beiden Panelteilnehmer auf ihrer exotischen Reise erlebt haben.

Von B. und M. Forster

Wir erhielten letztes Jahr einen netten Anruf von Herr Sadry, dass wir einen 14 Tage-All-inclusive-Urlaub in Sri Lanka gewonnen haben – im Ort Kalutara an der Westküste. Dies konnten wir erst glauben, als wir gebeten wurden, eine Terminauswahl zu treffen. Dann mussten wir klären, wie unsere zwei Wellensittiche, zehn Hasen, vier Enten, 20 Hühner und zwei Katzen versorgt werden. Ein Reisepass und zwei Visumanträge waren zu stellen. Etwas turbulent gestaltete sich die Woche kurz vorm Abflug, weil die Reiseunterlagen erst vier Postzustelltage vorher eintrafen.

Also ging’s Montagfrüh zum Bahnhof und mit dem Zug nach Frankfurt. Mit Zwischenlandung in Doha erreichten wir nach zehn Flugstunden Colombo. Danach brache uns ein klimatisierter Kleinbus zum Hotel Royal Palms Beach. Erschöpft nach 1,5 Tagen Anreise erhielten wir ein tolles Hotelzimmer im 2. Stock der mehrteiligen Hotelanlage und genossen den Ausblick vom möblierten Balkon auf Garten, Pool, Strand und Meer.

Auf Tuchfühlung mit den Einheimischen

Die Temperaturunterschiede zu Deutschland waren enorm. Tagestemperatur 30-35°C bei 85-90 Prozent Luftfeuchtigkeit, d.h. man schwitzt ständig und nachts hat es 25-30°C. Schon das Frühstück um 7.30 Uhr nahmen wir nicht im Freien, sondern im klimatisierten Speisesaal ein, denn man schwitzt auch beim „Nichtstun“.

In der Gartenanlage des Hotels gab es freche Raben, flinke Streifenhörnchen und Warane bis ein Meter Länge. Nachts waren Geckos an den Wänden, sogar im 2. Stock. Kühe liefen ohne Aufsicht an den Straßen, Bahngleisen, am Friedhof und am Strand herum. Hin und wieder führte man einen Elefanten in die Hotelanlage für professionelle Fotoaufnahmen, bei denen die Badegäste auf dem Tier saßen und im Garten auf- und abgeführt wurden.

Vor dem Frühstück sah man einen Palmkletterer, der die großen braunen Palmenblätter, blühende Fruchtstände und getrocknete Holzteile mit einer Machete abschlug, damit sich die Gäste unter den über 100 Palmen gefahrlos aufhalten konnten. Nur mit einem Seil um die Fußknöchel geschlungen, erreichte der Kletterer die ca. 20 Meter hohen Palmdächer.

Einheimische sind geschäftstüchtig. Sie verdienen ein paar Rupien durch Muschelsammeln, Verkauf von Saris, Kokosnüssen, Tuc-Tuc Fahrten, Fotos von Elefantenritt usw. – was man manchmal als lästig empfindet, weil man überall angesprochen wird.

Exotische Düfte und Genüsse

Wir besuchten einen einheimischen Obst- und Gemüsemarkt. Viele Düfte und Genüsse und unbekannte Gewürze. Einkauf von Chili. Wir genossen das abwechslungsreiche, köstliche Essen, egal ob Currygerichte oder einheimische Fleisch- und Fischspeisen. Das Nachspeisenbuffet war nicht nur eine Augenweide. Es gab auch frische, essfertige geschälte Früchte (Ananas, Orangen, Mangos, Melonen, Grapefruits) und täglich kleine Häppchen von allerlei Süßspeisen neben Eis, Fruchtsoßen und Mousse.

Täglich genossen wir die „einheimische Küche“. Zum Frühstück ließ ich europäische Kost wie Semmeln, Brot, Croissants, Eier, Schinken, Käse, Wurst, Marmelade, Toast, Müslis links liegen, denn so veles an Einheimischen gab es zu probieren und zu entdecken. Köstlich! Mehrmals in der Woche wechselte das Motto vom Abendessen: mexikanisch, indisch, italienisch, chinesisch oder Grillspeisen. Frisch gegrillt wurde an drei Grills auf der Außenterrasse: Krebse, Fleisch, Fisch oder vegetarisch stand zur Auswahl. Jeder Gast wurde zufriedengestellt. Bis 24 Uhr gab es Bier, Cocktails, Anti-Alkoholisches und Säfte an der Poolbar, im Garten oder an der Hausbar. Das Abendprogramm in der großen Hotelbar wechselte zwischen Sari-Show, Limbotanz, Feuerakrobatik, Artistik und Livemusik.

Ausflüge ins Hinterland

Von unserem Taschengeld buchten wir: Ausflug ins Elefantenwaisenhaus, besuchten einen Gewürzgarten, Teeplantagen mit der Teefabrik und Teeverkostung mit Einkaufsmöglichkeit, die wir nutzten.

Wir buchten einen eigenen Fahrer mit einem Fremdenführer, der uns seine Landeskenntnisse in Deutsch übermittelte. Er brachte uns Hintergründe zur Geschichte, Religion, Flora und Fauna näher.

Wir besichtigten den Botanischen Garten mit Orchideenhaus in Kandy, das Queens Hotel, den Palast und den Milchsee in Kandy. Wir buchten eine Eilzugfahrt von Kandy nach Colombo – bei der wir das Hinterland mit Reisfeldern, Vegetation und das Leben der Einheimischen an der Bahnlinie im Vorbeifahren betrachten konnten. Schade, dass an jeder Ecke Abfälle aller Art (auch Plastik) verbrannt wird.

An meinem Geburtstag spielte man mir über Lautsprecher beim Abendessen ein Geburtstagslied und der Oberkellner fuhr eine Geburtstagstorte mit brennenden Kerzen extra an den Tisch. Ich vermutete zuerst meinen Mann dahinter – doch es war wirklich eine Überraschung des Hotels.

Wir möchten uns ganz herzlich bei der GfK für den großartigen Urlaub bedanken, den wir uns sonst sicherlich nicht gegönnt hätten.

Schlagworte: Gewinner, GfK, Reise, Reisebericht, Teilnehmer


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